Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie PITT
Kurszeiten:
17.-19. Juni und 19.-21. August 2027
alle Tage von 10 – 18 Uhr
Kursleitung:
Dr. med. Thomas Haag, Dortmund
FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Allgemeinmedizin / Dortmund;
Westfälisches Institut für Psychotraumatologie WIPT
Die Fortbildung Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie PITT richtet sich an Therapeut:innen anerkannter Gesundheitsberufe, die ihre Kenntnisse und Kompetenzen in der Behandlung von Traumafolgestörungen erweitern möchten.
PITT als Verfahren zur Behandlung komplex traumatisierter Patient:innen
PITT (Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie) ist ein von Prof. Dr. Luise Reddemann entwickeltes psychodynamisches Verfahren, das bewährte Behandlungsansätze integriert. Durch imaginative Arbeit werden die Ressourcen der Klient:innen aktiviert. Wichtige Schwerpunkte der Arbeit mit PITT sind Resilienz- und Ressourcenorientierung sowie Achtsamkeit und Mitgefühl als Grundhaltung.
Die Fortbildung besteht aus zwei zusammenhängenden Teilen:
Teil 1: Stabilisierung
Grundlagen der stabilisierenden Arbeit, Resilienzförderung und Ressourcenorientierung, Imaginationsarbeit, Arbeit mit verletzten und verletzenden Egostates, therapeutische Grundhaltung des Mitgefühls
Teil 2: Traumabearbeitung
Vertiefung der mitgefühlsbasierten stabilisierenden Arbeit insb. mit verletzenden Anteilen (Täterintrojekten), Umgang mit dissoziativen Klient:innen, Traumakonfrontation mittels Beobachtertechnik, Grundlagen der Selbstfürsorge und Psychohygiene für Therapeut:innen
Neben ausführlicher Theorievermittlung fördern praktische Übungen die Eigenerfahrung. Die Teilnehmer:innen üben die Techniken in Kleingruppen in den Rollen von Therapeut:in, Klient:in und Beobachter:in.
Dieses Seminar ist separat buchbar sowie auch Bestandteil der Fortbildungsreihe zum Curriculum Psychotherapie der Traumafolgestörungen der Ärztekammer Bremen.

